An zwei Tagen von Moosburg bis zur Mündung

Verehrte Radler von der faserfreien Art,

erst kam er aus Westen und trieb mich an, dann kalt aus dem Osten, doch kein Wind hielt mich auf.

Diese Woche packte ich meine Fasern und schaute nach den besten Radlwegen für einen faserfreien Sommer. Vor allem am zweiten und dritten Tag gab es noch ein paar verbesserungswürdige Meter. Einige Dorfumfahrungen waren zugewachsen, andere Wege zwischen toten Isararmen und in Sumpflandschaften des Mündungsgebiets vom Erdboden verschluckt.

Alles hat sich gefunden, und ich hab nun die wohl beste Nacktradlroute vom Englischen bis zur Mündung. Sonne ist bestellt und wird bald geliefert.

Lasst Euch nicht von Schnee und Eis die Laune verderben. Das erste Grün bringt der April, die Farbe kommt im Mai 😉

Es freut sich auf den Sommer

Alex

Auf moosigen Wegen an der Burg
Dieser See hat schon im März einen Haufen Gewitterfliegen. Auch ohne Gewitter. Liegt wohl an der Erwärmung durchs KKW. Sonnenbrille mitbringen.
Ein KKW muss noch gekühlt werden, doch seine Tage sind gezählt

Im Märzen noch ein Hauch von Nordsee im Winter
Das Dingolfinger FKK-Freunde-Gelände lädt bald zum Bade
Der vielen Anglervereine größte „Freude“, da die Kormorane einfach die besseren Angler sind.
Vor Hügellandschaft das noch recht ferne Donautal
Zwischen Isarkieseln – sie blühen doch, und das im März
Die Isarwelle im Platten Ling
Sehr schöne Deichwege säumen den Pfad

Derweil trocknet die Wäsche im Wind, denn auch bei kaltem Ostwind (Gegenwind) ist das Radln schweißtreibend. Jedenfalls ein bisschen …

Und von oben sieht man alles noch viel besser
Tote Seitenarme der Isar laden schließlich zum Bade
Am Ziel der Reise (fast). Zum Halleluja gehört schon mal ein Sonnenstrahl. Fühlte sich trotz des Windes herrlich an. Jedenfalls für ein paar Minuten.
Hinten die Eisenbahnbrücke von Deggendorf. Nach dem Knick kommt die Mündung

 

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